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Freitag, 30. Oktober 2015

Bolonka Zwetna - der bunte Schoßhund

Der Bolonka Zwetna ist der russische Vertreter der kleinen Bichons und auch mit Ihnen eng verwandt. Neben dem Wesen ähnelt der Bolonka auch in den Felleigenschaften den niedlichen Kleinhunden.

Bolonka Zwetna (Fotolia.com#20132800 | Urheber: TierfotografieWinter)

Rassegeschichte:

Schon in den russischen Zarenhäusern war der Bolonka ein beliebtes Geschenk für die Damen der Gesellschaft. Deshalb zählt er zu den Schoß- und Begleithunden. Bis Mitte der 80er Jahre war er fast ausschließlich in der Sowjetunion verbreitet, dann hat auch die ehemalige DDR ein Vorliebe für die gelehrigen Tierchen entwickelt. Bis heute ist die Rasse nicht bei der FCI anerkannt, seit 2011 jedoch im VDH (Verband deutscher Kleinhundezüchter e. V.).


Mittwoch, 6. Juni 2012

Nicht haarende Hunde - Coton de Tulear

Ein weiterer Verwandter von Malteser, Havaneser und Co. ist der Coton de Tuléar. Seinen Namen erhielt er aufgrund seiner Fellbeschaffenheit (weich wie Baumwolle - coton) und seiner Heimat (Tulear)

Coton de Tulear © Vely - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Vorfahren des Coton de Tulear wurden wohl von französischen Soldaten nach Madagaskar mitgebracht. Dort wurden die kleinen Schoßhunde dann weitergezüchtet und diente den französischen Adeligen und reichen Kaufleuten als Statussymbol. Lange Zeit gab es den Coton de Tuléar fast ausschließlich in Madagaskar. Nach der Kolonialzeit wurde die Rasse in Frankreich weitergezüchtet und er wurde 1970 von der FCI als eigene Rasse anerkannt. Bis heute ist der Hund eine kleine Seltenheit.

Aussehen und Pflege:


Der Coton de Tulear ist ein kleiner, langhaariger Hund bis 29 cm Höhe und wiegt ca. 6 kg. Das Fell ist weiß, farbige Schattierungen an den Ohren kommen vor. Diese werden meist später heller. Er hat keine Unterwolle und Fellwechsel, eignet sich daher eventuell für Hundehaarallergiker. Täglich ca. 15 min sollte man sich allerdings zur Fellpflege Zeit nehmen, da das weiche, flauschige Fell sonst schnell verfilzt. Wer den Aufwand nicht betreiben will, kann das Fell auch etwas kürzer halten.

 Charakter:


Der Coton de Tulear hat einen drolligen, verspielten Charakter, ist intelligent und leicht zu erziehen. Er möchte seinem Besitzer unbedingt gefallen. Allerdings ist er nicht gerne alleine und folgt seinem Menschen auf Schritt und Tritt. Gelegentliches Alleinlassen muss einfühlsam trainiert werden, da der Coton sich sonst bellend und jaulend bemerkbar macht. Wie viele der Schoßhunde, ist er sehr verschmust, sollte aber nicht verzärtelt werden, der er durchaus sehr robust ist, und gerne bei den Hundesportarten mitmischt. Er geht gerne und viel Spazieren, das Wetter ist dabei völlig egal. Er kommt gut mit Kindern, anderen Hunden und Tieren klar, meldet wachsam Neuankömmlinge, um diese dann freudig zu begrüssen.

Rassespezifische Erkrankungen:


Trotz der örtlich begrenzten Züchtung auf Madagaskar ist die Rasse ohne erbliche Erkrankungen geblieben.

Weitere nicht haarende Hunde im Überblick finden Sie hier:
Hunde für Allergiker - Alle Rassen im Überblick
Tipps gegen Hundehaarallergie:
Tschüss Allergie



Donnerstag, 31. Mai 2012

Bologneser - Bichon Bolognese

Etwas weniger temperamentvoll als der Bichon Frise, jedoch kein bisschen langweilig, nimmt der seltene Bologneser seinen Platz bei seinen Menschen ein.





Rassegeschichte:


Die Bologneser sind eng verwandt mit den Maltesern und anderen Bichons. Während der Renaissance waren sie in Frankreich und Italien in der feinen Gesellschaft sehr beliebt. Der Bichon Bolognese war, wie der Name schon sagt, in der italienischen Stadt Bologna weit verbreitet. Heute ist der Bologneser sehr selten. Nur 100 Welpen werden jährlich beim VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) eingetragen. In der ehemaligen DDR kannte man den Bichon Bolognese häufiger. Dort war er recht beliebt.

Freitag, 18. Mai 2012

Malteser

Der Malteser gilt allgemein als sanftmütiger und anpassungsfähiger Vertreter der Bichons (Schoßhündchen), was ihn zum idealen Anfänger- und Familienhund macht.


Malteser -  © DJakob - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Der Malteser könnte seinen Ursprung aus Ägypten haben, und seinen Namen von Malta, wo er als Nachfahre der Wasserhunde weit verbreitet war. Beliebt war er schon sehr früh als Luxushund für die Damen.

Montag, 14. Mai 2012

Havaneser - Ein Bichon, der Farbe bekennt


Unter den kleinen Bichons, den Schoßhündchen, sticht der Havaneser deutlich hervor. Nicht nur sein Charakter ist äußerst angenehm, er wartet auch mit allerlei Farbtönen auf.

Havaneser © Andreas Hilger - Fotolia.com 


Rassegeschichte:


Der Havaneser stammt wohl ursprünglich aus Kuba, und wurde gerne als Hütehund für Geflügel, Schafe, und Ziegen eingesetzt.  Er wurde so beliebt, dass er regelrecht Karriere als Luxussymbol der feinen Gesellschaft machte. Der kleine nette Kerl wurde gerne als Mitbringsel für die Damen verschenkt.