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Freitag, 30. Oktober 2015

Bolonka Zwetna - der bunte Schoßhund

Der Bolonka Zwetna ist der russische Vertreter der kleinen Bichons und auch mit Ihnen eng verwandt. Neben dem Wesen ähnelt der Bolonka auch in den Felleigenschaften den niedlichen Kleinhunden.

Bolonka Zwetna (Fotolia.com#20132800 | Urheber: TierfotografieWinter)

Rassegeschichte:

Schon in den russischen Zarenhäusern war der Bolonka ein beliebtes Geschenk für die Damen der Gesellschaft. Deshalb zählt er zu den Schoß- und Begleithunden. Bis Mitte der 80er Jahre war er fast ausschließlich in der Sowjetunion verbreitet, dann hat auch die ehemalige DDR ein Vorliebe für die gelehrigen Tierchen entwickelt. Bis heute ist die Rasse nicht bei der FCI anerkannt, seit 2011 jedoch im VDH (Verband deutscher Kleinhundezüchter e. V.).


Dienstag, 15. September 2015

Bedlington Terrier - der Wolf im Schafspelz

Als klein aber oho, könnte man den aktiven Bedlington Terrier durchaus bezeichnen. Seinem Herrn treu ergeben ist der drahtige Kerl allzeit bereit, Höchstleistungen zu erbringen.


Bedlington Terrier (pixabay.com)

Rassegeschichte:


Die Ahnentafel des Bedlington Terriers reicht weit zurück. 1870 wurde er in England als Rassehund eingetragen. Seine Intelligenz und Ausdauer machten ihn zu einem hervorragendem Jagdhund, der früher die Städte von Ratten befreite und von seinen Herrchen zur Jagd auf Kleinsäuger und Kaninchen eingesetzt wurde. Nach Deutschland kam der flinke Kerl erst 1920. Heute wird er kaum zur Jagd eingesetzt, dafür ist er gerne bereit, seinen Arbeitseifer in allen möglichen Hundesportarten auszuleben.

Freitag, 9. Januar 2015

Der Goldendoodle

Eine weitere, nicht anerkannte recht neue Hunderasse stellt der Goldendoodle dar. Statt des Labradors beim Labradoodle, wird hier der Golden Retriever mit dem Pudel verpaart. Heraus kommt ein unkomplizierter Familienhund, mit bedingt Allergiker geeigneten Felleigenschaften.

Goldendoodle Bailey portrait
Goldendoodle

Rassegeschichte:

Wie der Labrador gilt auch der Golden Retriever als hervorragender Begleithund für Blinde. Um auch blinden Allergikern einen treuen Begleiter zur Seite zu stellen, wurde  der Retriever mit dem Pudel gekreuzt, um die nicht haarenden Eigenschaften des Pudels mit den guten Eigenschaften des Retrievers zu verbinden. Auch diese Hybridrasse ist nicht von den verschiedenen Verbänden anerkannt und somit nicht geschützt. 

Sonntag, 8. Juli 2012

Labradoodle - DER Hund für Allergiker?

Als ich zum ersten mal vom Labradoodle gelesen hatte, war ich ehrlich der Meinung, dass es sich um einen Scherz handelt. Tatsächlich ist aber der Labradoodle ein echter Hund, eine Kreuzung aus Labrador und Pudel.

Labradoodle Welpen

Rassegeschichte:


1989 entstand die Idee, einen Labrador mit einem Pudel zu verpaaren, um einen Blindenhund für eine Frau, deren Mann Hundehaarallergiker war, zu schaffen. Die Rechnung ging auf. Es entstand der Labradoodle, der

Freitag, 22. Juni 2012

Yorkshire Terrier - Wer ist hier klein?

An Selbstbewusstsein fehlt es dem Zwergterrier wirklich nicht. Wer im Haus das Sagen hat, ist nicht immer ganz klar und erfordert einige Konsequenz des Hundebesitzers.

 
Rolf Handke  / pixelio.de

Rassegeschichte:


Der Yorkshire Terrier ist eine noch recht junge, englische Rassse. Vorfahren des Yorkshire Terriers dienten im 19. Jahrhundert als Ratten- und Kaninchenfänger der armen Leute. Durch Einkreuzungen von verschiedenen Terriern und auch des Maltesers, und durch Auswahl der kleinsten Exemplare zur Zucht, entstand der heutige Yorkshire Terrier, der neben dem Chihuahua zu den kleinsten Hunderassen zählt.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Nicht haarende Hunde - Coton de Tulear

Ein weiterer Verwandter von Malteser, Havaneser und Co. ist der Coton de Tuléar. Seinen Namen erhielt er aufgrund seiner Fellbeschaffenheit (weich wie Baumwolle - coton) und seiner Heimat (Tulear)

Coton de Tulear © Vely - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Vorfahren des Coton de Tulear wurden wohl von französischen Soldaten nach Madagaskar mitgebracht. Dort wurden die kleinen Schoßhunde dann weitergezüchtet und diente den französischen Adeligen und reichen Kaufleuten als Statussymbol. Lange Zeit gab es den Coton de Tuléar fast ausschließlich in Madagaskar. Nach der Kolonialzeit wurde die Rasse in Frankreich weitergezüchtet und er wurde 1970 von der FCI als eigene Rasse anerkannt. Bis heute ist der Hund eine kleine Seltenheit.

Aussehen und Pflege:


Der Coton de Tulear ist ein kleiner, langhaariger Hund bis 29 cm Höhe und wiegt ca. 6 kg. Das Fell ist weiß, farbige Schattierungen an den Ohren kommen vor. Diese werden meist später heller. Er hat keine Unterwolle und Fellwechsel, eignet sich daher eventuell für Hundehaarallergiker. Täglich ca. 15 min sollte man sich allerdings zur Fellpflege Zeit nehmen, da das weiche, flauschige Fell sonst schnell verfilzt. Wer den Aufwand nicht betreiben will, kann das Fell auch etwas kürzer halten.

 Charakter:


Der Coton de Tulear hat einen drolligen, verspielten Charakter, ist intelligent und leicht zu erziehen. Er möchte seinem Besitzer unbedingt gefallen. Allerdings ist er nicht gerne alleine und folgt seinem Menschen auf Schritt und Tritt. Gelegentliches Alleinlassen muss einfühlsam trainiert werden, da der Coton sich sonst bellend und jaulend bemerkbar macht. Wie viele der Schoßhunde, ist er sehr verschmust, sollte aber nicht verzärtelt werden, der er durchaus sehr robust ist, und gerne bei den Hundesportarten mitmischt. Er geht gerne und viel Spazieren, das Wetter ist dabei völlig egal. Er kommt gut mit Kindern, anderen Hunden und Tieren klar, meldet wachsam Neuankömmlinge, um diese dann freudig zu begrüssen.

Rassespezifische Erkrankungen:


Trotz der örtlich begrenzten Züchtung auf Madagaskar ist die Rasse ohne erbliche Erkrankungen geblieben.

Weitere nicht haarende Hunde im Überblick finden Sie hier:
Hunde für Allergiker - Alle Rassen im Überblick
Tipps gegen Hundehaarallergie:
Tschüss Allergie



Dienstag, 5. Juni 2012

Löwchen - Bichon Petit Chien Lion

Durch ihre Schur erhalten die Löwchen ihr charakteristisches Aussehen, ihren Charakter haben Sie bereits in die Wiege gelegt bekommen, und wickeln damit ihre Menschen promt um den Finger.

Löwchen © CALLALLOO Canis - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Die Geschichte der kleinen Löwchen geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Mittelalter war er ein beliebter Begleithund, um dem Adel zu gefallen. Mit nur 40 Exemplaren war das Löwchen fast schon vom Aussterben bedroht, die Zucht wurde mit viel Mühe von einer belgischen Züchterin und einem deutschen Tierarzt wieder in die Gänge gebracht. Heute ist sie eine vom FCI anerkannte französische Hunderasse.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Bologneser - Bichon Bolognese

Etwas weniger temperamentvoll als der Bichon Frise, jedoch kein bisschen langweilig, nimmt der seltene Bologneser seinen Platz bei seinen Menschen ein.





Rassegeschichte:


Die Bologneser sind eng verwandt mit den Maltesern und anderen Bichons. Während der Renaissance waren sie in Frankreich und Italien in der feinen Gesellschaft sehr beliebt. Der Bichon Bolognese war, wie der Name schon sagt, in der italienischen Stadt Bologna weit verbreitet. Heute ist der Bologneser sehr selten. Nur 100 Welpen werden jährlich beim VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) eingetragen. In der ehemaligen DDR kannte man den Bichon Bolognese häufiger. Dort war er recht beliebt.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Bichon Frise - Der kleine Gelockte mit dem gewissen Charme


Wer den kleinen gelockten Schoßhund als Begleiter hat, kann sich seiner Liebe sicher sein. Verschmust und doch verspielt, verzaubert er die Menschen mit seiner eigenen Art.

Bichon Frise © Viorel Sima - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Wie auch seine Verwandten (Malteser, Havaneser, Bologneser, Löwchen) ist auch der Bichon Frise ein Schoßhündchen der feinen Gesellschaft. Die Urspünge der Bichons stammen wohl aus Ägypten, der Bichon Frise hat sich dann vermutlich in Teneriffa entwickelt und hielt im 16. Jahrhundert Einzug in die französischen Herrschaftshäuser. Im 20. Jahrhundert war er vor allem in Belgien und Frankreich sehr beliebt als Gesellschaftshund. 1956 kam der 1. Wurf in Deutschland zur Welt.

Freitag, 18. Mai 2012

Malteser

Der Malteser gilt allgemein als sanftmütiger und anpassungsfähiger Vertreter der Bichons (Schoßhündchen), was ihn zum idealen Anfänger- und Familienhund macht.


Malteser -  © DJakob - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Der Malteser könnte seinen Ursprung aus Ägypten haben, und seinen Namen von Malta, wo er als Nachfahre der Wasserhunde weit verbreitet war. Beliebt war er schon sehr früh als Luxushund für die Damen.

Montag, 14. Mai 2012

Havaneser - Ein Bichon, der Farbe bekennt


Unter den kleinen Bichons, den Schoßhündchen, sticht der Havaneser deutlich hervor. Nicht nur sein Charakter ist äußerst angenehm, er wartet auch mit allerlei Farbtönen auf.

Havaneser © Andreas Hilger - Fotolia.com 


Rassegeschichte:


Der Havaneser stammt wohl ursprünglich aus Kuba, und wurde gerne als Hütehund für Geflügel, Schafe, und Ziegen eingesetzt.  Er wurde so beliebt, dass er regelrecht Karriere als Luxussymbol der feinen Gesellschaft machte. Der kleine nette Kerl wurde gerne als Mitbringsel für die Damen verschenkt.

Samstag, 12. Mai 2012

Der Pudel - ein Hund mit Witz und Charme

Zu Unrecht wird der Pudel als verhätscheltes Schoßhündchen verurteilt. Im Pudel steckt jede Menge Intelligenz und Witz, die es ein Leichtes machen, den Hund in jeder Hundesportart auszubilden.


Zwergpudel Quelle: © Dirk Schäfer - Fotolia.com


Rassegeschichte:


Man vermutet den Ursprung des Pudels in Rom oder in Persien, und zwar schon vor 2000 Jahren. Ab dem 14. Jahrhunder wurde er hauptsächlich zur Wasservogeljagd eingesetzt. Er zählt somit wie die anderen Vertreter (spanischer, italienischer und portugiesischer Wasserhund) zu den Wasserhunden. Seine Aufgabe bestand darin, das geschossene Wasserwild zu apportieren. Daraus geht auch die traditionelle Schur hervor, die dem Hund das Schwimmen im Wasser erleichtern, und gleichzeitig an wichtigen Stellen wärmen sollte. Sein Name kommt vom 'im Wasser planschen' = puddeln.

Freitag, 4. Mai 2012

Portugiesischer Wasserhund - Cao de Agua de Portugues

Der Löwe unter den Wasserhunden ist eindeutig der portugiesische Wasserhund. Seine traditionelle Schur (Löwenschur) und seine stolze Art machen ihn unverwechselbar. Bekannt wurde diese temperamentvolle Rasse vor allem durch den Einzug als First Dog ins weiße Haus zur Familie Obama.


Portugiesischer Wasserhund © Zottelhund - Fotolia.com

Rassegeschichte:


Der portugiesische Wasserhund ist DER Wasserhund schlechthin. Er gilt als Vorfahr aller Wasserhunde, eingeschlossen dem Pudel. Als Arbeitshund der portugiesischen Fischer leistete er einen so wesentlichen Beitrag beim Fischfang, dass er als vollwertiges Mannschaftsmitglied auch den gleichen Fischanteil wie der Rest der Crew bekam. Durch seine ausgeprägten Zwischenzehenhäute ist er der perfekte Schwimmer und Taucher, der beim Ausbringen und Einholen der Netze half, nach verlorenen Dingen tauchte, Botschaften zu anderen Booten überbringen konnte und eigenständig half, wo Not am Mann war

Dienstag, 1. Mai 2012

Nicht haarende Hunde - Spanischer Wasserhund

Der spanische Wasserhund mit dem zu Recht rassig klingendem Namen "Perro de agua espanol" zählt zu den nicht haarenden Hunderassen, und ist deshalb für Allergiker eher geeignet, als viele andere Hunde. Allerdings besteht natürlich auch bei dieser Rasse keine Garantie, dass es nicht doch zu gesundheitlichen Problemen kommt. (Siehe auch: Hundehaarallergie - was ist das? und Hundehaarallergie, was nun?)


Rassegeschichte:

Wie der Name schon sagt, kommt diese Rasse aus Spanien. Durch seine hohe Intellligenz, seine Arbeitsbereitschaft, Schnelligkeit und Robustheit war ein unverzichtbarer Helfer für die ansässigen Bauern und Fischer. Zu seinen Aufgaben zählte das Hüten des Viehs, das Bewachen von Haus und Hof und beim Fischen wurde der Perro de agua espanol sogar als vollwertiges Mannschaftsmitglied gezählt. Er half beim Einbringen der Netze und tauchte nach Gegenständen.



Donnerstag, 26. April 2012

Wasserhunde - Lagotto Romagnolo

Wer ein gelehriges Arbeitstier mit feiner Nase sucht, kann mit einem Lagotto Romagnolo nichts falsch machen.

Lagotto Romagnolo - Quelle © aerogondo - Fotolia.com

 Rassegeschichte:


Der Lagotto Romagnolo zählt zu den ältesten Wasserhunderassen.  Seine Aufgabe war es, in den Sumpfgebieten das geschossene Wasserwild zu finden und zu apportieren. Durch sein wasserdichtes, gekräuseltes Fell machte ihm selbst kaltes Wasser nichts aus. Als immer mehr Sumpfgebiete verschwanden, wandelte sich die Aufgabe des Lagotto Romangnolo. Er wurde ein begehrter Trüffelsuchhund, da er über eine besonders feine Nase verfügte. Heute zeichnet sich der italienische Wasserhund durch seine Arbeitswilligkeit mit fast keinem Jagdtrieb aus. Er eignet sich hervorragend als  Begleit-, Wach- und Familienhund. Auch als Rettungshund wird diese Rasse gerne eingesetzt.

Sonntag, 22. April 2012

Hunde für Allergiker - Alle Rassen im Überblick

Für Hundeliebhaber ist es ein Albtraum, die Hundehaarallergie zerstört den Traum vom eigenen Hund. Oder doch nicht?


Zum Glück besteht Hoffnung. Hundehaarallergiker reagieren nicht zwangsläufig auf jede Rasse, da unterschiedliche Rassen ein unterschiedlich allergieauslösendes Potential haben. Manche Menschen reagieren sogar nur auf bestimmte Hunde, egal welcher Rasse. Oftmals besteht bei den langhaarigen Vertretern ein geringeres Risiko als bei den Kurzhaarigen. Man geht davon aus, dass das kurze Fell vermehrt aufgewirbelt wird, und man leichter Kontakt mit den anhaftenden Proteinen, die die Allergie auslösen, bekommt.